Rundumschlag 01/2012

Geschrieben von am 12. Januar 2012 um 14:35 Uhr 0 Kommentare
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Was bei mir – dem zweiten Datenreisenden – aktuell so abgeht, erfahrt ihr in der folgenden, kurzen etwas lang geratenen Übersicht ;)

Eierfonie

Seit kurzem nenne ich ebenfalls ein Apfel-Tatschfon mein Eigen. Ein Weihnachtsgeschenk meines Onkels (und sein bisheriges Mobilfunkgerät; er hat jetzt ein 4S) – wahrscheinlich war er es Leid geworden, sich bei jedem sporadischen Treffen mein beständiges Gelästere über Crapple und nicht-haptische Tatsche-Handys anhören zu müssen :D

In jedem Fall eine praktische Ergänzung für mich als Webentwickler, denn die mobile Welt war mir bis dato eher fern.
Allerdings bin ich jetzt schon leicht genervt von fehlenden Funktionen (Taskmanager? bessere USB-Kontrolle? usw), weshalb in Kürze wohl ein Jailbreak unumgänglich sein wird. Bin halt Power-User, kein Fliegengewicht wie etwa meine Mutter, die ihr Handy nur ab zu mal aus der Tasche holt, um schnell die aktuellen Bahnabfahrtszeiten abzufragen, eine sporadische SMS auf der Soft-Tastatur zusammenzutippen oder tatsächlich auch noch damit zu telefonieren.

So “Dauer-Root”-Benutzung ist nicht ganz mein Fall – immerhin haben sich die Entwickler beim Erstellen dieses Benutzergruppen/-Level-Prinzips ja durchaus etwas gedacht. Ich vermute etwa, dass sich ein ge-jailbreak-tes Smartphone sich leichter angreifen lässt als eines im normalen Auslieferungszustand. Wobei sich der Jailbreak aka “Root-Zugang” bei iOS vermutlich vom regulären Linux/Unix-Root-Zugang (z.B. auch Android) etwas unterscheiden wird. Sehe ich dann .. somit ist hier künftig auch mit dem einen oder anderen Kommentar von mir zu diesem Thema zu rechnen ;)

Systemumzieherei

Nein, kein Plattencrash. Auch kein durchgeschmortes Netzeil. Selbst die CPU ist in einwandfreiem Zustand!
Aber: Der CPU-Lüfter meinte, er müsse jetzt Stunk machen, und deshalb mal so richtig laut werden – so ein niedertoniger, basslastiger, heftige Vibrationen verursachender Lärm. Wie ein gaaanz langsam aufgedrehter Akkubohrschrauber.

Somit musste Ersatz her – denn: Um den Lüfter zu ersetzen, hätte ich die gesamte Kiste komplett auseinander nehmen müssen. So leicht kommt man in dem blöden Mini-Tower-Gehäuse (vermutlich ehemals Marke Aldi-PC) nämlich nicht da dran – und auf den ganzen Aufwand hatte ich gelinde gesagt NULL Bock.

Allerdings war sowieso für Februar / März ein neues System in Planung – entweder mit einem i5 2500(K), oder alternativ mit einem AMD FX-8150; ansonsten 16 GB RAM, 24/7-zert. 1 TB-HDD (die inzwischen wieder zu halbwegs brauchbaren Preisen verfügbar sind!) und mal zur Abwechslung ein brauchbares Case.

Nun sitzt bei mir leider das Geld etwas knapp (Neue Aufträge gern gesehen :D ), und ich habe ja obendrein noch ein paar Aufträge fertigzustellen, weshalb vorläufig mein Thinkpad T61 zzgl. einer ICY BOX mit meiner normalen Festplatte als Zwischen-Entwicklungssystem herhalten muss.

Übrigens: Die ICY BOX (IDE + SATA, dem Anschein nach eines der ersten Modelle dieser Bauart) hat echt fürchterlich knapp bemessene Kabel und Abmessungen – die Platte hat nicht ohne extra “Case Modding” reingepasst. D.h. sie sitzt nicht wie vorgesehen in der Mitte des Gehäuses (kurze Kante), sondern etwas zur Seite gelagert, mit einem Abstandhalter Marke USB-zu-PS2-Maus-Adapter (Bilder davon in Kürze) :D

Systembasteleien

Freude schöner Götterfunke – was habe ich nicht alles umbauen und neu kompilieren müssen, um ein brauchbares Entwicklungssystem unter dem aktuell installierten GNU/Debian 6.0 zu erhalten. Selbst jetzt gibt es noch massig Probleme, hauptsächlich mit den wichtigsten Komponenten, die da wären:

  • Editor (Kate)
  • Browserfarm (vornehmlich Firefox)
  • GUI (Xfce)
  • Musikabspielprogramm (Clementine + MOC Player)

Diese ganzen Probleme behandle ich in einem seperaten Artikel, denn für diesen Artikel wird’s grad eeeetwas lang :D

Fernbedienung

Da ich auf meinem nun leicht zerlegten System ein paar nette Scripts und Einstellungen hatte, um so simple Dinge wie etwa Pause/Abspiel-Funktion des aktuell aktiven Musikabspielprogramms auf Tastendruck zu realisieren – gehen die mir im “neuen” System natürlich heftig ab. Ich arbeite immer wieder auf der Kommandozeile, ein Terminalfenster ist also immer in Greifweite (nötigenfalls auch via Yakuake bzw. Tilda). Aber was tun, wenn man im Bett liegt und keinen Bock hat, aufzustehen und das grässliche Lied abzuwürgen oder einen anderen Stream einzustellen?

Dafür gibt es vielerlei praktische Geschichten, angefangen von der Mega-Super-Duper-Anwendung, die sich im System einnistet, aber meistens nur für Windoof oder Crapple verfügbar ist, bis hin zum Full Blown-Webserver. All das behagt mir nicht sonderlich, somit wird gerade etwas webbasiertes, kleines, feines sowohl für kommandozeilen-basierte als auch grafische Player gebastelt. Wohin damit weiß ich noch nicht (Github? Sourceforge? BerliOS? Google Code traue ich nicht mehr), aber sicher ist, dass ich das Alpha-Test-Produkt in einem künftigen Artikel in diesem hübschen Weblog vorstellen (zzgl. Download zum Selberkaputtmachen) vorstellen werde ;)

In diesem Zusammenhang sei auch mal das lokale Blogging-”Multi-Media”-System erwähnt, das ich seit über einem Jahr in Planung, und inzwischen tw. als Protoyp umgesetzt habe. Prinzip: Normaler Editor zum Artikel-Erstellen, “Medium”, d.h. Weblogs (dieses hier, mein privates oder mein offizelles Weblog) oder Twitter wird anhand entspr. Tags – und teils auch Artikellänge – bestimmt. Basierend auf PHP, dem Atom Publishing Protocol (ENDLICH mal ne anständige Anwendung davon!), bash scripting und bisserl API-Zugriffen.

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