Die neue 7000er Grafikkartenserie von ATI
Die zurzeit Leistungsstärkste Produktserie des Grafikkartenherstellers ATI hört auf den Namen 6xxx. Mit der 6990 ist hier auch eine Doppelkerngrafikkarte vertreten, kleinere Varianten hören auf die Namen 6870 oder 6850. Allen gemeinsam ist die Unterstützung von DirectX 11.0, wodurch in modernen Computerspielen eine Reihe aufwändiger Grafikberechnungen möglich werden. Doch auch wenn diese Produktreihe erst seit wenigen Monaten auf dem Markt vertreten ist, hat der Hersteller mit der Radeon HD 7000 Reihe bereits die nächste Generation der Grafikkarten angekündigt. Allem Anschein nach soll diese e bereits im Sommer des Jahres 2011 in die Händlerregale schaffen.
ATI-Grafikkarten der 6000-Reihe basieren bei der Fertigung des Grafikkerns noch auf einer 40 Nanometer Struktur, die durch die Radeon HD 7000 durch kleinere 28 Nanometer Struktur abgelöst werden soll. Hierdurch soll die Effizienz des Kerns in Hinblick auf den Stromverbrauch verbessert werden und auch hinsichtlich der Abwärme, die bei leistungsfähigen Grafikkarten immer ein kritischer Punkt ist. Je geringer diese Abwärme ausfällt, desto kleiner und leiser können die Kühllösungen konstruiert werden.
Mit solchen Fertigungseigenschaften würden sich die zukünftigen Grafikchips insbesondere für den Einsatz in mobilen Geräten wie Notebooks eignen, da Effizienzeigenschaften hier aufgrund der begrenzten Akkulaufzeit eine besonders große Rolle spielen. Die Codenamen dieser Mobilechips hören auf „Wimbledon“, „Heathrow“, „Chelsea“ und „Thames“, wobei “Wimbledon” vermutlich erst im zweiten Quartal des Jahres 2012 erscheinen wird. Die TDP des kleinsten Chips “Thames” wird dann bei etwa 15 Watt liegen.
Quelle: PC.DE – Computer News
