Datenschutz: WordPress und die Gefahr durch Akismet!

Geschrieben von am 21. April 2011 um 15:30 Uhr 0 Kommentare

WordPress und das liebe Akismet, ein Plugin welches quasi ab Werk dabei ist und uns vor bösen Bots und Menschen beschützt, die nur Spam-Kommentare ablassen und die Blogs verschandeln.Ich habe es ja schon vielfach hier die letzten Tage und Wochen geschrieben, es wurde sehr viel geschrieben und diskutiert mit dem ziemlich eindeutigem Ergebnis, dass Akismet offenbar nicht mit dem Datenschutz in Deutschland konform ist. Der Grund ist auch ganz einfach, wie bereits damals hier erklärt ,werden beim absenden eines Kommentar die Daten wie IP-Adresse und genutzter Browser sowie Mailadresse in die USA gesendet und dort quasi abgeglichen, ob die Person/der Bot schon einmal auffällig geworden ist.

Also was tun?

Nun ich will noch einmal vorweg nehmen, ich bin kein Anwalt, ich darf keine Rechtsberatung geben, aber der einfachste Weg (und das sehe nicht nur ich so) ist wohl, den Benutzer darauf aufmerksam zu machen, dass seine Daten in die USA zum Abgleich geschickt werden und ihn das per Opt-In bestätigen zu lassen. Das heißt im Klartext, also:

  1. Akismet Privacy Policies Plugin installieren
  2. Plugin aktivieren
  3. Im WordPress Theme Notfall, falls es nicht automatisch geklappt hat folgenden Code an die richtige Stelle einbinden. Die richtige Stelle ist meiner persönlichen Meinung nach kurz vorm Senden / Kommentar absenden Button im Quelltext:
    <?php do_action( 'akismet_privacy_policies' ); ?>

Wer da gerne noch Lesebedarf hat:

 

SK

ist Unternehmer uns besitzt eine IT-Firma, die sich auf individuelles (Wordpress-) Webhosting sowie individuelle IT-Lösungen spezialisiert hat. Er schreibt hier Fach-Artikel rund um das Thema Internet und Computer. Aber auch in der Welt von Windows, Linux und den modernen Smartphones kennt er sich aus und schreibt hier entsprechende Artikel, Tests und Tipps & Tricks.

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