QR-Code – Erklärung, Erstellung und Tipps

Geschrieben von am 09. November 2010 um 14:51 Uhr 3 Kommentare
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Wir leben in einer modernen Zeit, in der dem einen oder anderen Menschen schon einmal ein sogenannter QR-Code bzw. einem DataMatrix Code über den Weg gelaufen ist, egal ob irgendwo auf einer Visitenkarte, im Zug auf dem Online-Ticket oder in einer Zeitschrift. Die Anwendungs-Möglichkeiten eines QR-Codes sind in der heutigen Zeit recht vielfältig und dank Apps auf mobilen Endgeräten, lässt sich der QR-Code auch unterwegs ganz einfach “entschlüsseln”. Doch bevor wir hier zu sehr ins Detail gehen, werden wir die ganze Thematik ein wenig mehr beleuchten, damit auch jedem klar ist, worum es hier geht, was man damit machen kann und was man dazu benötigt um so einen QR Code zu erstellen und zu lesen.

QR-Code – Was ist das überhaupt?

QR Code kommt aus dem englisch sprachigen Raum und steht für quick response, einfach erklärt handelt es sich dabei um einen zweidimensionalen Strichcode aus der Industrie kommend, in dem man aber in der heutigen Zeit mehrere Informationen verstecken kann. Um sich das mal zu visualisieren, von was ich hier rede, seht ihr so ein Quadrat mit schwarzen und weißen Punkten hier links im Textverlauf. Das interessante dabei ist, dass hier eine Fehler-Korrektur implementiert ist und ich bis zu 30% des Codes zerstören könnte, aber er dennoch gelesen werden kann, wobei dies abhängig von der Fehler-Korrektur Kapazität ist. Erfunden und patentiert wurde dieses System von der Firma Denso Wave, einer Tochter von Toyota, die damit wohl Bauteile gekennzeichnet haben.

Was kann man in einem QR Code alles speichern?

In einem QR Code kann man diverse Informationen speichern, gebräuchlich sind momentan Inhalte in Form von

  • Internet Adressen / URLs
  • Text Inhalte
  • Telefonnummern
  • SMS
  • komplette Visitenkarten (vCards)

Die Aufzählungen erklären sich soweit von selbst, besonders interessant finde ich übrigens die Visitenkarten Daten, genau aus diesem Grund überlege ich als Spaß mir einen QR Code auf die neuen Visitenkarten drucken zu lassen. Der Vorteil? Nun mein Gegenüber startet seinen Barcode Reader, scannt den Code und hat meine Kontaktinformationen als gesammeltes Werk in seinem Smartphone ohne lästiges abtippen der Visitenkarte und damit ohne Eingabe-Fehler.

Was brauche ich um einen QR Code zu lesen?

Die gute Nachricht ist, es sind keine Investitionen in Millionen notwendig, um einen QR-Code zu lesen, nein nur wenige hundert Euro für ein modernes Smartphone mit Kamera und Symbian OS, iOS, Android oder BB OS – was wohl in der heutigen Zeit schon viele Leute haben. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, für den Privatmensch mag das alles gehen, aber in der Industrie gibt es dennoch teure Technik um die Codes zu entziffern, was uns Otto-Normal Verbraucher aber nicht tangieren soll/muss.

Wer ein iPhone sein Eigentum nennt …

Wer einen Androiden in seiner Tasche trägt …

Wer ein Nokia mit Symbian besitzt …

Wer ein Blackberry besitzt …

Dies ist nur eine kleine Auswahl, wir wollen die Liste ja nicht zu unendlich lang werden lassen und wer am PC scannen will, ner nehme ZBar.

Wie erzeuge ich QR-Codes? Wo finde ich QR-Code Generatoren?

Einen QR-Code selber zu erzeugen ist extrem schwer möglich, ich würde sogar schon fast sagen gar nicht, aber dafür gibt es ja Software bzw. kostenlose Generatoren im Web, die uns die Möglichkeit bieten, einen QR-Code zu erzeugen und diese Grafiken bzw. Codes dann abzuspeichern, womit unser Ziel erreicht wäre. Hier eine Auswahl von Online-Generatoren:

Übrigens, wer den Firefox nutzt, der kann auch das AddOn Mobile Barcoder installieren. Und nun noch ein Tipp von mir: Wenn ihr Kontaktdaten in einem QR-Code generiert, dann guckt euch die Seite ganz genau an. Es gibt im Web auch Seiten, die erzeugen euch zwar dann einen passenden QR-Code, aber speichern dann eure Kontakt-Daten gleich mal nebenbei ab. Die Folge könnte dann zum Beispiel Werbung via Mail sein bzw. die Leute verkaufen dann eure Kontaktdaten weiter, was auch nicht sein muss. Also obacht geben, wo ihr sowas generiert.

Mobile-Tagging

Ja Mobile-Tagging muss ich in diesem Zusammenhang auch noch erwähnen, taggen ist quasi etwas markieren und dies machen wir mobil, daher der Name. Soweit sollte das klar sein, doch was bringt uns das nun? Ein Beispiel ihr geht in eine andere Stadt, ihr seht ein Denkmal und dazu steht nur eine Kurz-Beschreibung. Wenn ihr euer Smartphone heraus holt, den QR-Code scannt, dann öffnet es automatisch den Browser, ihr landet bei Wikipedia oder einer dedizierten Seite zu dem Thema wo jede Menge Informationen zu dem Denkmal stehen.

Achtet mal genau drauf, wo ihr überall solche Codes findet, überall stecken Informationen dahinter, erst letztens musste ich feststellen, dass auch auf der Verpackung von Fast-Food solche QR Codes drauf sind.

SK

ist Unternehmer uns besitzt eine IT-Firma, die sich auf individuelles (Wordpress-) Webhosting sowie individuelle IT-Lösungen spezialisiert hat. Er schreibt hier Fach-Artikel rund um das Thema Internet und Computer. Aber auch in der Welt von Windows, Linux und den modernen Smartphones kennt er sich aus und schreibt hier entsprechende Artikel, Tests und Tipps & Tricks.

3 Antworten zu “QR-Code – Erklärung, Erstellung und Tipps”

  1. sebastian sagt:

    Bei nur Text IMHO braucht man keine I-Net Verbindung.

  2. sabrina sagt:

    hallo!

    interessanter beitrag.
    eine frage – habe darauf noch keine antwort gefunden: vorausgesetzt, ich habe ein smartphone und einen passenden qr-code-reader. ich scanne einen qr-code, bei dem eine ganz simple textmessage hinterlegt ist. benötigt das smartphone internetverbindung, um den code zu decodieren??

    lg sabrina

  3. stefan sagt:

    Hi,

    hier gibt es noch einiges Mehr an Informationen über Mobile Tagging und die QR-Code Nutzung in Deutschland.

    http://www.tagmotion.de/

    Viel Spaß beim Lesen, Stefan

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