Von Ofuz und Seabird
Zwischen Tür und Angel ein paar Zeilen, denn ich muss mich beeilen, vor der Türe wartet der Wagen, denn der muss mich (und paar Mitafahrer) nach Berlin tragen. Ich bin gespannt, was das für Frauen sind, die da mitfahren wollen, hoffentlich jung und aufgeschlossen.
Wo fange ich also an … mit Ofuz. Keine Angst, dass ist weder eine Krankheit noch eine Sekte, es ist eine kleine Eier legenede Wollmilchsau die man gehostet bekommt oder sich selber installieren kann auf dem eigenen Server oder Webspace. Was ist das nun? Es ist eine Software in “in der Cloud” läuft und uns eine Zeiterfassung machen lässt, Kontakte sowie Aufgaben verwalten lässt. Dazu geht das dann noch ein klein wenig in Richtung SharePoint, weil wir mit unseren Mitarbeitern Dateien austauschen können, in Foren diskutieren können oder alle können fröhlich von einer gemeinsamen Aufgabenliste profitieren. Und weil man ja nicht von Liebe und Luft lebt, kann man damit sogar Rechnungen versenden. Und weil das alles so schön klingt, es kostet keine 10 000 EUR, auch keine 1000 EUR nein es ist OpenSource und das gefällt mir besonders. Ergo, sollte man sich genauer ansehen und beobachten, denn momentan ist das alles noch beta.
Was sehe ich so ziemlich auf jedem gewerblich genutzten PC? Na wer kann es erraten? Das – für den Privatgebrauch – kostenlose AntiVir, aber Lizenzbestimmungen sind vielen Menschen leider egal und so bewegen sich alle die Leute die es trotzdem gewerblich nutzen auf heißem Pflaster. Aber eine Erlösung naht, wie man im Weblog von der Small-Business Sparte von Microsoft verlauten lässt, bald dürfen auch kleine Unternehmen die MS Security Essentials kostenlos legal nutzen. Ich hab das in letzter Zeit häufiger bei Privat-Kunden installiert, läuft ganz gut, aber bei der Install wird immer eine Echtheits-Prüfung vom Windows vorgenommen, also sollte man das nur einsetzen, wenn man das Windows legal nutzt.
Falls irgendjemand die Story rund um Nokias Anssi Vanjoki interessiert, hier ist sie, sieht demnach so aus, als ob er den Aufgaben Bereich vom Stephen Elop haben wollte (also Big Boss), dies aber nicht geklappt hat und nun geht er. Tja ich würd mal sagen, auch wenn die letzten Jahre bei den Finnen nicht so prickelnd waren, könnte das doch ein herber Verlust sein für die finnische Handymanufaktur.
Seabird – was könnte das wohl sein? Es kommt aus dem Hause von Thunderbird und Firefox, nicht zuletzt auch SeaMonkey und ist ein Konzept eines Smartphones, was wohl aber nie in real so zu haben sein wird, schätze ich jetzt einfach mal so, wenn ich “throw away concept” lese und unten in einer Art Faq geschrieben wird, dass die Mozilla Leute das nicht produzieren werden.
Was gibt es sonst noch so … Facebook hat gestern Abend wohl den Abgang gemacht, bei Twitter war großes Gewusel, alle waren aufgedreht. Im Jahre 2010 berichtet man sowas natürlich als Top-Thema bei den Morgen-Nachrichten im Fernsehen … who cares? Ich verstehe auch nicht, warum da einige voll am Rad drehen und um ausflippen, die Leute zahlen für den Dienst keinen Cent, haben aber übelste Ansprüche und meckern rum wie blöd.
Was gestern Abend auf meiner Timeline sich auch klar abgezeichnet hat, alle wollen das neue Twitter und ja ich will es auch haben, aber es kommt nicht. Einige starten jetzt schon so eine Ketten-Aktion mit der Forderung nach #newtwitter, wo man immer ReTweeten soll, aber sowas halte ich für sinnlos, genau so sinnlos wie diese ständingen #nowplaying Tweets. Apropos Retweet, es gibt eine Twitter Re-Tweet Etiquette, die kann oder sollte man sich mal durchlesen. Ich entfolge Leute sofort, wenn die wirklich jeden kleinen sinnlosen Mist retweeten. Am krassesten war hier einer aus Markkleeberg, der hat von so einem Münchner-Twitter-User wirklich jeden einzelnen Tweet retweetet, weil er das so lustig fand.
Mir geht es soweit sonst gut, die Sonne scheint, da gehts mir sowieso immer gut und ansonsten läuft alles so daher. Von Ellen hab ich auch nichts mehr gehört seit Mittwoch, eigentlich schade. Eben wurde ich auch telefonisch benachrichtigt, dass die Vorladung fürs Gericht eingetroffen ist zur Güteverhandlung/Hauptverhandlung, wegen dem A….. den ich verklagt habe, der damals der Meinung war mich abdrängen zu müssen, gerade nachdem mein Auto frisch aus der Reparatur kam mit neuen Felgen. Würde mich nicht wundern, wenn ich in diesem Rechtsstaat da wieder leer ausgehe. Vielmehr werde ich in der Vorladung noch aufgefordert, einen Auslagenvorschuss von 80 EUR zu zahlen, damit die die Ellen vorladen und Ellen für ihr antanzen entschädigen können. Oh weh, großes Bromborium naht, Ellen wird austicken, wenn die die Vorladung kriegt, aber ich glaube kaum, dass man Ellen anhören wird, die wird zwar geladen, aber muss bestimmt nicht aussagen, weil man vorher versucht sich gütlich zu einigen, in Interesse aller beteiligten Personen.
So na gut, ich bin dann mal weg und spule bis heute Abend bestimmt noch 800 km runter und falls ihr es noch nicht gemerkt habt, in 3 Monaten ist Weihnachten! .

