Tipps zur Pressearbeit und Presseverteiler

Geschrieben von am 17. November 2009 um 14:41 Uhr 0 Kommentare

Pressearbeit, PR oder ausgeschrieben Public Relations – für viele Leute ein Fremdwort oder aber man kennt es, weiß aber nicht genau was dahinter steckt. Bevor ich es hier komplizierter mache als es ist, belassen wir es doch einfach bei dem schönen Wort “Öffentlichkeitsarbeit“. An dieser Stelle von mir einige Erfahrungswerte und Tipps zu Presseverteilern bzw. dem Kontakt zu Redaktionen.

Wozu brauchen wir PR und was ist der Sinn?

Den Sinn würde ich damit beschreiben, dass wir mit der Öffentlichkeitsarbeit neue Beziehungen erzeugen wollen, nein nicht fürs Bett (sorry ich konnte es mir nicht verkneifen) sondern geschäftliche Beziehungen, wir wollen mit unserer Presse-Meldung am Ende die Welt über unsere Erfindung, Neuerungen, Innovationen oder was auch immer informieren. Und wie man sicherlich schon vermuten kann, dies nicht aus Spaß, denn der Sinn der PR ist einfach das sich die Welt da draußen mittels gezielt eingesetzter Kommunikationsmittel ein Bild von uns macht. Und dieses Bild sollte wenn möglich positiv sein, aber das versteht sich von selbst … das heißt im Umkehrschluss mein ironischer und sarkastischet Schreibstil würde in einer Pressemeldung nicht so gut ankommen.

Wie erstelle ich eine Pressemeldung?

Eine Pressemeldung kann man selber erstellen, aber ich persönlich rate dann doch lieber zu einer PR-Agentur. Wobei ich das auch nicht gerne mache, denn ich musste selber feststellen, dass die meisten Presse-Agenturen mit denen ich Kontakt hatte zum Teil die Nase so weit oben tragen, dass da der “kleine Mann” nicht gerne gesehen ist. Freundlich wird das dann verpackt und heißt dann von den Agenturen “Wir haben keine Kapaizäten frei und können Ihren Auftrag leider nicht annehmen“. Ja, so ging es mir sehr oft … und Geschäftspartner die im Monat 3 000 EUR zu viel haben, für die hatte man dann plötzlich Zeit, denn solche Aufträge sind nämlich lukrativer. Wer hätte nicht gerne jeden Monat einen festen Geldeingang …

Also wird man am Ende durch Kontakte sich jemanden suchen müssen, irgendwie Freelancer in Foren oder man schreibt selber. Wenn man selber schreibt, dann gilt es darauf zu achten, dass die Pressemeldung auch interessant sein muss, die Zielgruppe ansprechen sollte und ganz wichtig: objektiv geschrieben ist. Solche Anreden und Aussagen wie ich es am Anfang gemacht habe “der Computer ist individuell wie Sie” sind da fehl am Platz. Nach dem Einstieg der Pressemeldung und damit der interessanten Titelzeile folgt eine Lead, nennen wir es eine Kurzform von dem worum es in der Pressemeldung geht. Hier sollte man versuchen kurz und prägnant das Thema anzuschneiden und Interesse zu wecken und ganz wichtig, am Anfang kommt immer der Ort und das Datum. Im Lead sollte man auch die berühmten “W-Fragen” berücksichtigen:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wie
  • Warum?

Dann in der Mitte der Presse-Meldung geht man zum Detail über schreibt Hintergrundinformationen und immer daran denken, die Form wie man schreibt. Da auch ich öfters mal Fehler gemacht habe, habe ich mir als kleinen Trick angewöhnt, dass man sich vorstellt, man schwebt über der Stadt und berichtet dann objektiv über das worum es geht, nennen wir es Gott-Perspektive. Wichtig ist immer einfache Sätze zu schreiben und wenn man wie in der Computer-Branche üblich z.B. Fachbegriffe unbedingt nutzen will/muss, dann sollte man diese auch erklären. Man kann sich übrigens auch an Zitaten bedienen.

Wenn die Pressemeldung fertig ist?

Das erfahrt ihr demnächst im 2. Teil meines Artikels …

Kategorie : Allgemein

SK

ist Unternehmer uns besitzt eine IT-Firma, die sich auf individuelles (Wordpress-) Webhosting sowie individuelle IT-Lösungen spezialisiert hat. Er schreibt hier Fach-Artikel rund um das Thema Internet und Computer. Aber auch in der Welt von Windows, Linux und den modernen Smartphones kennt er sich aus und schreibt hier entsprechende Artikel, Tests und Tipps & Tricks.

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