Was Werbebriefe wirklich bringen!
Jeder Unternehmer hat sich bestimmt schon einmal gefragt, was Werbebriefe wirklich bringen? Sie werden ja besonders von Werbetextern als die Wunderwaffe schlechthin angepriesen und deshalb habe ich mich mal ein bissel erkundigt. Nachdem ich nun mehr oder minder durch nerven selbst den letzten Adress-Händlern die Preise entlocken konnte, stelle ich erstmal fest, dass alleine die Adressen teuer sind. Pro normaler Unternehmensadresse, kann ich schon mal grob 2 EUR kalkulieren. Will ich dann noch den Entscheider benannt haben, was ja Sinn macht und eine Telefonnummer sowie eine Website muss ich nochmal ordentlich drauf zahlen.
Aber okay, gehen wir mal von den 2 EUR aus, dann hab ich noch Porto, Druckkosten und den Umschlag, wo wir dann pro Brief bei ca. 3 EUR liegen. Angenommen wir senden jetzt 1000 Leuten so einen Brief, dann haben wir erst einmal 3000 EUR Kosten verursacht, ein fetter Batzen, oder?
Damit nicht genug, man rechnet wohl in der Branche nach mehreren Aussagen von Unternehmensberatern und Marketing sowie Vertriebsleuten die ich kenne mit einer Rücklaufquote von 1 – 3% wobei die 3 Prozent schon gut sind. Aber rechnen wir mal lieber realistisch, 1 Prozent sind dann 10 Leute. Von den 10 Leuten die sich erstmal nur interessieren gehe 50% Weg weil es meist Nieten sind, die am Ende doch keine Leistung wollen bzw. sich diese nicht leisten können. So bleiben dann noch 5 Leute die z.B. ein Webspace-Paket für 20,00 EUR im Monat leisten können oder wollen.
In diesem Beispiel heißt das, dass mir die 5 Leute 100 EUR im Monat bringen, 1200 EUR im Jahr und wir nach 2,5 Jahren wo diese Neukunden dann Kunden bleiben müssen um alleine die Werbeaktion zu finanzieren. Erst nach den 2,5 Jahren würde das Beispiel Unternehmen an diesen Leuten Gewinn machen. Das ist irgendwie krass, oder?
Neues gibt es soweit nicht, dass neue iPhone OS 3.0 ist da, es gab aber wo auch leider einige Leute, bei den ein Update jetzt nicht so erfolgreich war, wie angedacht. Und Morgen kommt ja dann der Nachfolger des normalen “EiFon” in den Handel, exclusiv natürlich wieder bei einem bekannten rosa Telekommunikations-Dienstleister. Übrigens, selbiger bietet wohl (wie ich irgendwo gelesen habe) den Bestandskunden ein Upgrade auf das neue EiFon an, wenn der Vertrag über 1 Jahr besteht.

