Die Qual der Wahl der Linse

Geschrieben von am 20. Januar 2009 um 12:05 Uhr 10 Kommentare
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Fragt mich nicht wieso, aber irgendwie hat mich gestern irgendwas angetrieben mal nach Objektiven zu gucken, irgendwie find ich die 200 mm Brennweite von meinem Sigma 18-200 mm DC OS zu wenig wenn ich Schiffe fotografiere die auf der Ostsee weit draußen cruisen. Also wollt ich ne nummer größer und dachte so an 250 mm Brennweite, obwohl ich weiß, dass man bei solchen Suppenzoom Objektiven immer Abstriche machen muss, anders gehts nicht. Was sehe ich da? Mein damals favorisiertes Tamron 18-250mm hatte leider kein Stabilisator und daher ist es dann auch wegem dem guten zureden der Verkäuferin das Sigma geworden. Nun jedoch gibt es das Tamron 18-270mm mit Stabilisator und da leuchten meine Augen.

Wie das Leben so spielt bin ich dann mal bei Sigma vorbei gesurft und sehe auch was neues, ein 18-250 mm ebenfalls mit Stabi und mhh …. was auf der Seite nicht steht, dass es erst ab ca. März erhätlich ist. In ausländischen Pressemeldungen steht was vom 10.03.2009.

Nun stellt man sich die Fragen … muss ich so ein Ding überhaupt haben? Nein muss ich nicht! Will ich aber! So viel bringen ja die 50 – 70 mm nun auch nicht, aber eben immerhin was und welches von beiden Objektiven ist nun das bessere, lohnt es sich zu warten?

Ich habe keine Ahnung, diese ganzen vielen Foren helfen einem auch nicht, da gibts immer diese Fanatiker für die ist so ziemlich alles Pfeffer was unter 2000 EUR kostet oder eine variable Brennweite hat und dann gibts immer die Leute für die so ziemlich alles gut ist.  Und da haben wir wieder das Internet-Phänomen Nr.1 wenn tausend “Profis” zusammenkommen, 50% finden es toll und 50% finden es schei..e – aber Menschen wie ich sind dann nicht wirklich weiter gekommen in der Entscheidungsfindung.

Naja und auf die Meinung der “Fachverkäufer” in den “Fachmärkten” gebe ich mal garnichts mehr … ich erinnere mich mal zurück an meine Praktikumszeit in einem Elektromarkt … Zitat “Du wenn Dich jemand nach Fernsehern und Radios fragt scheiß egal, empfehle immer die Marke XYZ die müssen wir verkaufen, da gibts Prozente”. Ich hab im Endeffekt einfach nur Angst, dass ich mich verschlechtere mit dem 18-270er Tamron, von Preis her ist es ja recht nett.

Und Test-Zeitschriften glaube ich auch nicht mehr, nachdem ich hier nette Gespräche mit Redakteuren hatte, ich sag mal nur so viel, Geld regiert die Welt.

Mhh ich  beziehee mich mal auf die Ergebnisse von ColorFoto:

Sigma 18-200 mm DC OS = 60 / 100 Punkten
Tamron 18-270 mm = 54 / 100 Punkten

Demnach würde ich mich verschlechtern mit einem Tamron … :-(

Kategorie : Allgemein

SK

ist Unternehmer uns besitzt eine IT-Firma, die sich auf individuelles (Wordpress-) Webhosting sowie individuelle IT-Lösungen spezialisiert hat. Er schreibt hier Fach-Artikel rund um das Thema Internet und Computer. Aber auch in der Welt von Windows, Linux und den modernen Smartphones kennt er sich aus und schreibt hier entsprechende Artikel, Tests und Tipps & Tricks.

10 Antworten zu “Die Qual der Wahl der Linse”

  1. sebastian sagt:

    Ha haaa ich könnt brüllen mein Sigma 18-200 ganze 4 Fehlgriffe (man bedenke wie viele gute Tests es abgelegt hat). Naja ich sag ja, die Foto Communitys sind alle besonders schlimm, ich finds auch immer wieder faszinierend wie tausend Leute das fachlich korrekt testen und bei einem ist ein Objektiv super gut und bei anderen super grottig.

    Also muss man wo davon ausgehen, dass Tests nur von ein und dem selben Tester als sinnvoll zu werten sind. Wie hier mein aktuelles Objektiv

    Sigma 18-200 mm
    http://www.photozone.de/canon-.....211;review

    Das Tamron 18-270 mm
    http://www.photozone.de/canon-.....63vc_canon

    Wenn man den Glauben schenkt, dann mache ich mit der optischen Abbildungsleistung ein Plus im Vergleich zum Sigma.

    Chip hat es auch gelobt, tausend andere User machen es schlecht, für andere ist es okay … am Ende fragt man sich na was nu? Probieren geht über studieren.

  2. sebastian sagt:

    Nöö ich bin vor 3 Minuten zur Türe rein und hab extra nochmal ein Ausflug zum Zeitungs-Dealer des Vertrauens gemacht um mich an dem Artikel für 3,20 EUR auf Seite 30 zu beköstigen. ;-)

    Dir aber danke für den Tipp! Genau so einen Test hab ich gesucht.

  3. Es sind 4 Seiten. Kannst ja einfach in deinem Zeitschriftenladen durchlesen :)

  4. sebastian sagt:

    Mhh schreiben die da viel? Lohnt es sich die Zeitung zu kaufen?

    Hier steht oben bei den 3 Tests nur ein kurzer Text von der Chip:

    http://www.idealo.de/preisverg.....12201.html

    Wenn der Artikel auch so kurz ist lohnt es ja nicht. ;-)

  5. Das stand in der Chip Foto Video Digital 02/2009, die hier in der Firma rumfliegt.

  6. sebastian sagt:

    Mhhh danke für den Tipp, hab das 70-300 von Canon mal gecheckt, hat überall echt gute Bewertungen bekommen und gibts für 450 EUR in einigen Shops, mhhh wäre ne Überlegung wert.

    Was mir an den Suppenzooms gefällt ist halt einfach, dass ich ne variable Brennweite hab für die Reise und der andauernde Wechsel des Objektiv wegfällt.

    In welcher Zeitung hast Du denn das über das Tamron gefunden?

  7. Ok, sehe gerade dass Du das Objektiv oben schon in Erwägung gezogen hast …

  8. Gerade in einer Zeitschrift entdeckt: Tamron 18-270 f3.5-6.3 mit Bildstabi. Kostet ~500 Euro und kam in dem Test relativ gut weg.

    Gruß,
    Marcel.

  9. Ich würde Dir zu einem Canon 70-300 raten.

    http://www.photozone.de/canon-.....211;review

    Damit hast Du dann zwar kein Weitwinkel, aber die von Dir angesprochenen Suppenzooms von 18-300mm sind halt … naja suboptimal.

    Die Frage ist auch: Machst Du nur Fotos bei bestem Sonnenschein oder auch mal bei widrigen Lichtverhältnissen. Dann ist nämlich die 2. Frage nach der Brennweite die der maximalen Offenblende (die bei den Zooms am langen Ende meist nicht mehr so prall ist).

    Sigma 100-300 wäre auch eine Option, ist aber nicht wirklich billig. Oder Canon 70-200 2.8 ohne Stabi.

    Gruß,
    Marcel.

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