Mein Test: Nokia E71

Geschrieben von am 27. Juli 2008 um 06:18 Uhr 0 Kommentare
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Nachdem man mich ja mit dem E66 nur verarscht hat, dachte ich mir doch gestern, dass ich mal den großen Bruder E71 begutachte, schließlich wurden ja beide zur gleichen Zeit vorgestellt. Ich konnte mir von der Größe kein Bild machen und umsomehr war ich gespannt. Als ich das gute Stück sah war ich überrascht, ich hätte mir das so richtig wie ein Klopper vorgestellt, aber der 1. Eindruck war, klein und dezent. Das quergestelle 2,4 Zoll Display, welches wo auch im E66 verbaut wird, sagte mir auch sofort zu, also hieß es kaufen!

Also musste dann mit aller Spannung und Erwartung der Karton geöffnet werden. Der Karton hat mich auch  angesprochen, da dort die gleichen Sätze/Fragen aus der Werbung zu finden sind. Do you open e-Mail or open Minds? Wie schön sich das doch liest! Also weiter auspacken, vorgefunden habe ich:

  • das Gerät ohne Akkudeckel
  • einen Akku
  • Akku-Abdeckung
  • Headset
  • eine Leder-Schutztasche
  • Ladegerät
  • USB-Kabel
  • Anleitung, sowie Kurz-Anleitung
  • 2 GB micro-SD Karte im Gerät eingesteckt

Ich mag keine Anleitung, daher hatten die nicht mein Interesse, bei diesem Gerät jedoch würde selbst ich empfehlen, mal fix alles zu überfliegen. Aber egal, erstmal Akku rein und einschalten! Bei der SIM Karte hats ein bisschen geklemmt, da geht man jetzt neue Wege, einfach für quer reinklemmen.

Nach einer kurzen Intialisierungs-Phase, Zeit/Datum eingeben kann es dann benutzt werden der kleine Wunder-Zwerg. Mein erster Gedanke war eigentlich “Ach Du Schei…e!!!!” – ich sah diese hässlichen verpixelten Icons aus Zeiten die mich an die erste Windows Version die es überhaupt gab erinnerten. Die Tastatur hingegen überzeugte mich sofort, sehr angenehmer Druckpunkt, die Tasten geben gutes Feedback und sind gut bedienbar und irgendwie so angehem weich im Vergleich zum E51 wo alles irgendwie knochig hart wirkt. Die restliche Verarbeitung scheint mir (noch) sehr solide und hochwertig, überhaupt ist der Gesamteindruck dem Preis von ca. 449 EUR entsprechend.

Anschlüsse, Tasten & Co. haben wir auch, an der linken Seite mit Abdeckung abgedeckt der Slot für die microSD-Card und den USB. Die Abdeckung könnte evtl. stören, wer es häufig an den PC anschließt. Ebenso möchte ich behaupten, dass das kein normaler Mini-USB ist sondern irgendwas in eigener Erfindung hergestelltes, was so viel heißt, dass man immer das Kabel aus dem Karton nehmen muss. Unten haben wir nur ein kleines Loch und da kommt das Ladegerät herein. Rechts können wir lauter und leiser machen und die Sprachwahl aktivieren bzw. ankommende Anrufe stummschalten. Ebenso rechts der Anschluss für das Headset.

Die Themes kann man eigentlich auch alle getrost in den Wind schmeißen, es gibt keins, was irgendwie elegant und modern wirkt, alles so grau und trist, dazu noch der “graue Stahl” und die verpixelten hässlichen Icons hinterlassen bei mir ein anderes Bild als Eleganz. Hier hätte ich mir statt grauem Stahl dieses glänzende Chrom vom E51 gewünscht. Weiterhin als Icons irgendwas im Web 2.0 Style so ganz dezent.

Im ersten Beitrag will ich nur auf die grundlegenden Sachen eingehen, dazu gehört auch die Sprachqualität, welche sehr gut ist. Beim E51 damals hat mich genervt, dass man so ein fiepen von der Background-Beleuchtung gehört hat beim führen des Telefonats, dies ist beim E71 zum Glück nicht so.

Auch die Empfangsprobleme, welche in diversen Foren bei E66 & E77 nachgesagt werden, kann ich nicht nachvollziehen, egal bie GSM, UMTS, W-LAN – wobei letzteres besser als beim E51 geht.

Was neu ist, ist zum Beispiel das neue Adressbuch (siehe Bild oberhalb) und die Möglichkeit aus dem Standby-Screen direkt auf das Adressbuch zuzugreifen. Man tippe da zum Beispiel THO für Thomas ein und man bekommt sofort entsprechende EInträge angezeigt wo die Kombination THO enthalten ist. Auch interessant ist das … mhhh nennen wir es Breathing Light, denn im Navi-Key ist eine Lampe integriert, die langsam hell dimmt und wieder dunkel, so als würde man atmen. An gleicher Stelle wird dann mit schnellen Blinkbewegungen auch angezeigt, wenn verpasste Ereignisse wie SMS oder Anrufe sind. Und drückt man den Navi-Key, so sieht man bei eingeschalteter Tastensperre invertiert die Uhrzeit, interessant gerade im dunkeln. Wie das aussieht? Nun mit einer Hand den Knopf zu drücken und gleichzeit ein Foto zu machen geht schlecht, aber einen groben Eindruck sollte es vermitteln:

So viel erst einmal zu den grundlegenden Sachen, weiter geht es im 2. Teil meines Tests!

Kategorie : Mobility

SK

ist Unternehmer uns besitzt eine IT-Firma, die sich auf individuelles (Wordpress-) Webhosting sowie individuelle IT-Lösungen spezialisiert hat. Er schreibt hier Fach-Artikel rund um das Thema Internet und Computer. Aber auch in der Welt von Windows, Linux und den modernen Smartphones kennt er sich aus und schreibt hier entsprechende Artikel, Tests und Tipps & Tricks.

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