Notebook: Entscheidungshilfe benötigt

Geschrieben von am 18. Juli 2008 um 11:58 Uhr 8 Kommentare
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Beitrag von fwolf:

Ich bin dieser Tage auf der Suche nach einem neuem Notebook, dass nicht zu teuer sein sollte, dessen Hersteller aber halbwegs vernünftigen Support bietet.

Ich würde mich freuen, wenn Mitleser hier ein paar Empfehlungen und Erfahrungen als Kommentar hinterlassen würden. Vor allen Dingen interessiert mich natürlich die Perfomance und Kompatiblität mit Linux, da Windows bei mir sowieso nur in der Virtuellen Maschine rumwurschteln darf.

Meine Anforderungen sind grob:

  • CPU: DualCore-System (mit AMD habe ich, speziell unter Linux, keinerlei Erfahrungen bei Mehrkern-Systemen)
  • Arbeitspreicher: mind. 2 GB (z.b. für Virtualisierung oder Grafikbearbeitung)
  • HDD: ab 80 GB
  • DVD/CD: Ein Brenner ist Pflicht (selbst, wenn nur CD-R)!
  • Display: ab 15″ (kein Glossy/Glare/sonstige Spiegelspielchen, wenn machbar)
  • WLAN: nice to have, aber kein Muß
  • OS: Keins, d.h. ich werde selbst eins installieren (= ein Linux / GNU/Debian-Derivat meiner Wahl); nice to have: Windows XP Pro
  • Preisliche Schmerzgrenze: 700 Euro

Momentan stehen auf meiner Liste: HP Compaq, IBM/Lenovo Thinkpad, Dell und Zepto. Meine bisherigen Erkenntnisse bis dato:

Was mich persönlich am Thinkpad nervt, ist dieser fürchterliche Fingertipball oder wie dieser rote Nippel in der Tastaturmitte sich auch immer nennen mag. Touchpad ist deshalb ein Muss – notfalls tuts auch ein zusätzlicher Trackball.

Zepto bietet günstige Notebooks mit 24 Monaten Garantie, allerdings teilweise recht mager ausgestattet, was die Details anbelangt.

Das Inspirion von Dell ist ne tolle Sache, weil HDMI auch mit von der Partie ist und auch sonst soweit alles an Pheripherie meinen Anforderungen entspricht. Dummerweise gibts das Teil aber nur als Privatpersonen-Fassung und nicht im (Small) Business-Format :-/

Inwieweit die Compaq-Notebooks durch die Übernahme von HP abgebaut haben, kann ich aktuell nicht beurteilen. Ich weiß aber von einer Freundin, die bei einem Paketdienstleister arbeitet, der u.a. auch HP-Teile und -zubehör lagert, dass die alten HP- und Compaq-Pakete praktisch kaum Fluktuation verursachen, während die neuen (“blauen”) zu wahnsinnig viel Warenverkehr führen (Stand: 2005).

Wer kann mir hier sonst noch weitere Hersteller / Marken empfehlen und Aussagen über z.B. mobile AMD-Mehrkern-CPUs machen?

Kategorie : Allgemein,Linux

Autoreninfo: Fabian Wolf

Der "andere" Autor dieses Weblogs. Schreibt vorrangig fachspezifische Artikel zu Webdesign und -programmierung, beispielsweise über WordPress, Habari, jQuery oder OpenStreetMap, um nur ein paar Themen zu nennen.

8 Antworten zu “Notebook: Entscheidungshilfe benötigt”

  1. sebastian sagt:

    Ich hab mit unserem Distri gesprochen und der hat auch gemeint, dass nix so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Und ich denk auch mal, dass die nicht verschwinden werden, denn am Ende würde ich sagen, dass die Qualität produzieren und trotz Preisdruck und billig, billig, billig … wirds ja wo noch Abnehmer geben, die die gute Ware zu schätzen wissen.

    Aber von diesen typischen CE Marken für den Heimgebrauch würd ich Abstand nehmen, ich will mal keine Namen nennen …

    So aufgearbeitete Leasingrückläufer haben wir auch mal ne Zeit lang gut verkaufen können, allerdings gerade im Bereich Immobilienmakler und so, haben diese sich dann für die Kategorie 700 EUR und Neuware entschieden. Sowas verkaufen wir aber nicht, da gabs schon genug Ärger.

  2. Heiko sagt:

    @Fabian: Aktuell hab ich meiner Frau ein kleines Notebook von MSI gekauft. Das Modell nennt sich VR201 und entspricht bis auf 15″ ziemlich deinen Anforderungen. Vor allem der relativ “große” Akku sorgt für Laufzeiten von 4-5h und das Gerät ist um die 2kg leicht. Ubuntu 8.04 lief bis auf WLan sofor, es gibt aber auch schon Anleitungen zum Installieren der Atheros-Treiber im www. Der Preis liegt um die 600€ incl. Vista. Das einzige, was mir fehlt ist ein eingebauter Kartenleser. Die Öffnung ist wohl vorhanden aber nichts dahinter:-( Ansonsten habe ich Linux betreffend mit HP-Compaq die besten Erfahrungen gemacht. Allerdings gibt es da auch Schrott, aber sobald die Teile “Business” im Namen haben soll man kaufen können?!

    Viele Grüße

    Heiko

  3. Karl sagt:

    Maxdata würde ich jetzt vorsichtig sein. Die haben Insolvenz angemeldet.

    Erst mal abwarten wie es weitergeht. Wir sind auf der Arbeit auch schon auf der Suche nach einem neuen Lieferanten.

    Gruß
    Karl

    P.S. Nachdem Fabian wohl ausschließlich ein Windows Notebook sucht, kann ich dir neben Maxdata (z.Zt. nicht wegen Insolvenz) auch noch Dell empfehlen. Mehrere Freunde von mir haben ein Dell gekauft, auf mein Anraten hin. Keiner hatte Probleme, die Geräte sind gut verarbeitet. Allerdings würde ich davon absehen in der 500-700 EUR Klasse zu kaufen, hier gilt das Sprichwort: you get what you pay for. Lieber ein bisserl mehr Kohle ausgeben. Aber dann kannst dir gleich ein MacBook aus dem Refurfish-Store von Apple kaufen :D .

  4. Sifu sagt:

    Ich denke mein nächster Rechner wird auch ein Apple werden…

  5. sebastian sagt:

    Der Eintrag ist hier schon richtig, denn: Zum einen liest mein privates Weblog kaum jemand, zum anderen möchte ich mal hier eine kleine Zusammenstellung aller aktuell empfehlenswerten Notebook-Marken und -typen.

    … die aktuelle Empfehlung könnt ich Dir im Schlaf runter beten, aber es ist sinnlos, weil das alles mehr als subjektiv ist. Selbst in Testzeitschriften ist es wie immer so, dass ein Notebook bei Zeitung XY auf Platz 1 ist und bei der anderen Zeitung auf Platz 30.

    Wenn Du Dir eins gekauft hast und Du schreibst ein Testbericht, da würde ich nicht einmal was sagen.

    Für alles andere gibt es entsprechende Internetforen wo massig über fast jeden Typ von Notebook etwas zu finden ist.

    Und was Deinen Support angeht, da ist auch fraglich wozu Du den brauchst? Entweder kann man mit Computern umgehen oder man kann es nicht. Wenn Du da Fachfragen hast, wie man einen Kernel kompiliert werden Dir die Leute am Telefon auch nicht helfen. Wenn es Windows ist, dann hast Du eine OEM Version drauf und da muss der Hersteller Support leisten, aber der hat aus den bisherigen Erfahrungen sowieso nicht annähernd das Know How wie die Entwickler von MS. Und wenn die Kiste kaputt ist, dann schickst Du die einfach zu einem von den Partnerfirmen die im Auftrag die Dinger reparieren. Über Garantie müssen wir auch nicht reden, denn die greift eh nur in den seltensten Fällen, denn wenn was innerhalb der Garantie kaputt geht, dann ist es Festplatte oder DVD-Laufwerk, die typischen Sachen eben und da ist Mechanik und wo Mechanik ist, da ist auch Verschleiß und da gibts keine Garantie.

    Und nun hat man ganz einfach 2 Möglichkeiten, entweder man spart und kauft sich ein ordentliches Maxdata (Belinea) oder ein Lenovo oder man kauft irgendwelche Grütze aus dem Discounter und ningelt dann rum.

    Funktionieren werden alle Notebooks, die Frage ist doch am Ende nur wie lange und den Unterschied zwischen Discounter und Profi-Notebook wird auch nur der bemerken, der es sehr oft im Einsatz hat.

  6. JCG sagt:

    Für mich persönlich kommen nur noch Apple-Rechner in Frage – aber das ist vermutlich nicht das, was Du lesen möchtest. ;-)

    Wobei, wie ich immer mal wieder am Rande aufgeschnappt habe, auch auf dem MacBook und MacBook Pro GNU/Linux problemlos laufen soll. Als CPUs kommen da seit geraumer Zeit ja übliche intel-CPUs zum Einsatz.

    Würde ich keine Macs nutzen, würde ich definitiv zu einem IBM/Lenovo Thinkpad greifen. Ich hatte vor Jahren mal eines, und das war äußerst solide gebaut und insgesamt sehr hochwertig und rundum gut.

    Dieses rote Nippel-Ding anstelle eines Touchpads hat mich nicht gestört, da ich grundsätzlich mit einer externen Maus arbeite.

  7. fwolf sagt:

    @ sebastian: Der Eintrag ist hier schon richtig, denn: Zum einen liest mein privates Weblog kaum jemand, zum anderen möchte ich mal hier eine kleine Zusammenstellung aller aktuell empfehlenswerten Notebook-Marken und -typen.

    Und zum Schluß: Wenn deine Kunden glauben, dass nur DU hier was schreibst, biste selber schuld, sie in diesem Glauben zu lassen. Wem der Unterschied zwischen meinem und deinem Schreibstil nicht sofort ins Auge sticht, ist sowieso nicht mehr zu helfen.

    cu, w0lf.

  8. sebastian sagt:

    Solche Beiträge postest Du bitte in Deinem privaten Weblog, hier lesen Kunden von mir mit und nur jeder 2. erkennt, dass dieser Beitrag vom Fabian ist. Am Ende denken die dann noch, dass ich hier rumfrage, welches Notebook gut ist, obwohl ich seit 8 Jahren so ein Zeugs verkaufe.

    Im übrigen dachte ich eigentlich, dass sich nun auch bis zum letzten Deppen herumgesprochen haben muss, dass in einem Notebook kein “Ahhh Emm Dee” Prozessor etwas verloren hat, da hilft auch die Dual-Core Technologie nichts, zumal in der Preislage einfach nur gilt: you pay what you get.

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