Tauschgeschäfte / XP SP3

Geschrieben von am 29. April 2008 um 10:15 Uhr 8 Kommentare

Irgendwie nimmt es die Tage zu, dass die Kunden mit dem kleinsten Tarif hier anfangen wie auf dem Basar zu feilschen. Gestern kam wieder eine Mail und letzte Woche einige Anrufe. Es ist immer wieder selbes Spiel, die Kunden haben den kleinsten Tarif mit 50 MB und wollen mehr Speicherplatz. Da fangen einige ernsthaft an zu feilschen, wenn wir die Datenbank wegnehmen, ob der Kunde dann dafür 50 MB Speicherplatz bekommen könnte. Letztens wollte einer 400 MB Webspace, dafür würde er alle seine Mailadressen an uns abtreten. Fehlt nur noch das die Kunden uns bald Kamele und Frauen anbieten wollen …

Und wenn alles nix hilft, dann bietet man uns Werbung an, auch immer selbes Spiel. Private Homepage mit 12 Besuchern im Monat tauscht “gut besuchten” Werbeplatz gegen gratis Webspace. Vor einiger Zeit bin ich bei wenigen Kunden auf solche Angebote eingegangen, ich dacht mir Versuch macht klug … war aber nix, denn die meisten Kunden haben sich nicht an die Vereinbarung gehalten und die Werbung dann gelöscht.

Kritisch muss ich mich auch äußern was die Tage hier in unserem Weblog abgeht, ich lösche mehrmals am Tag Kommentare, wo offensichtlich einfach nur der Versuch gestartet wird, hier SEO zu betreiben und Backlinks zu erzeugen. Wenn jemand ernsthaft was zu sagen hat, dann tut dies, wir freuen uns, aber bitte kein Kommentar-Spam.

Und für alle die noch hoffen, heute schreiben wir den 29.04.08 und heute soll das neue XP Servicepack 3 herauskommen …

Kategorie : Allgemein,Webhosting

SK

ist Unternehmer uns besitzt eine IT-Firma, die sich auf individuelles (Wordpress-) Webhosting sowie individuelle IT-Lösungen spezialisiert hat. Er schreibt hier Fach-Artikel rund um das Thema Internet und Computer. Aber auch in der Welt von Windows, Linux und den modernen Smartphones kennt er sich aus und schreibt hier entsprechende Artikel, Tests und Tipps & Tricks.

8 Antworten zu “Tauschgeschäfte / XP SP3”

  1. fwolf sagt:

    Da bin ich doch mal froh, dass ich keiner dieser kleinen Kunden mehr bin ;-)

    cu, w0lf.

  2. sebastian sagt:

    Ja, dass kenne ich auch, aber ich sag mir dann auch immer “you get what you pay for”. Wenn bei uns ein Kunde mit dem kleinsten Paket eine Anfrage hat, dann wird ihm genauso geholfen wie einem mit dem größten Paket. Voraussetzung ist aber, dass der Kunde nett und freundlich sein Anliegen übermittelt.

    Leider ist es eben dann so, dass die Leute dann wie oben beschrieben frech werden und große Forderungen stellen und nur das ist dann der Punkt den ich nicht mag, eben das kleinste Paket haben und großkotzig werden.

  3. Auf der anderen Seite fühlt man sich aber auch als Kleinkunde oft als nicht richtig ernstgenommen…
    Wenn ich mich z.b. bei meinem Internetprovider beschwere, weil meine 2000er Kabelmodemleitung jedes Wochenende 5min zum laden einer einfachen HTML-Seite braucht und dieser mich nur schräg ansieht nach dem Motto “Was willst du? du hast das billigste Angebot gewähl, jetzt leb auch damit!” dann könnte man schon über die Theke springen…

  4. sebastian sagt:

    Och da kann ich mich nicht beklagen, der größte Teil der Kunden hat echt Ahnung, ist nett und mit den kommt man echt super gut aus. Ich hab das hier schon mal irgendwie geschrieben, es ist leider so, dass es meistens die Kunden mit den kleinsten Paketen sind, bei den es die Probleme gibt. Den kleinsten Tarif haben, Forderungen stellen und einen auf King-Louis machen und wenn man einmal im Jahr einen geplanten Ausfall hat wegen Wartung, dann ist aber was los …

  5. Wenn man es mit vernünftigen Menschen zu tun hätte, könnte man denen das ja so sagen… nur leider gibt es keine blöderen Menschen als Kunden. Das ist nunmal so, egal wer die Kunden sind. (Zumindest scheint es so, da die Leute die sich vernünftig verhalten nunmal nicht auffallen.)

  6. sebastian sagt:

    Ich glaube schon das die da antworten, nämlich mit der berühmten Erpresser-Methode “Wenn Du mir das X nicht für X EUR anbietest, dann wechsle ich den Anbieter”. Aber mal ehrlich, wenn ich einem Kunde am Ende das Hosting zum Selbstkostenpreis abgebe, dann kommt das dem gleich, wie wenn der Kunde kündigt.

  7. einfach Antworten: “Tut mir leid, aber die Preispolitik ist bei uns vertraglich geregelt und kann nur in Ausnahmefällen geändert werden. Für eine derartige Verhandlung fällt eine Bearbeitungsgebühr von 50€ an.” Die fragen nie wieder! MUHAHAHAHA

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