Einbahnstraße

Geschrieben von am 07. Januar 2007 um 19:04 Uhr 0 Kommentare

Da unser Weblog jetzt dank Update up2date ist muss ich gleich mal meinen Senf hier ablassen. Ich glaube die nächste Woche wird spannend, ich werde erfahren ob der Vergleich hält vom Gerichtstermin und dann mal sehen wie die Frau von der Bank reagiert, ich hab da nämlich einen netten Brief verfasst und erstmal über das neue Auto berichtet. In Kombination mit solchen komischen Pralinen wo ich ne ganze Masse für die Kunden geholt habe, “Chocolat Pavaut” oder so nennt sich das Zeugs.

Tja und dann frage ich mich gerade wie man Kunden gegenübertritt, ich denke man sollte einfach der sein, der man ist, sich nicht verstellen, es reicht wenn das der Rest der Gesellschaft macht uns sich total verbiegt und inkongruent gegenüber mir auftritt. Es ist wirklich eine Einbahnstraße! Ich weiß nicht, mir kommt die Frage immer wenn ich in so einer Situation bin.

Es gibt eine Person die mag ich nicht, Typ Frau die alle Männer ausnutzt, sie geht fremd und ihr Mann schleppt immer brav das Geld ins Haus als Außenhandelsvertreter. Sie ist Versicherungsfachfrau und wie so einige Frauen will Sie allen gefallen, aber ich hab sie abblitzen lassen, ich hab mich nicht für sie interessiert, weil ich es quasi live erlebt habe was da abgeht und ich habe es ihr ins Gesicht gesagt, dass ich sie nicht respektieren kann. Wer so handelt wie sie hat für mich einen geringen Status und das hat ihr nicht geschmeckt. Nun ruft sie an und meint doch glatt, wir würden uns ja so super verstehen und wir kennen uns ja schon so lange, richtige Freundschaft hält ebend alles aus, die Vetrauensbasis zwischen uns würde ja so fundamentiert sein und und und … wenn jemand so dick aufträgt, dann ist es nur menschlich das da die Alarmglocken schlagen! Ergo = kommt unglaubwürdig rüber …

Aber wie ist es wenn man einen Kunde hat, der einen Auftrag gibt z.B. in Sachen Webdesign. Wie soll ein Designer ein Werk vollbringen, wenn schon das Ausgangsmaterial Schrott ist z.B. das Logo. Ich sag ma Stichwort Farb-Harmonie, wenn da einer mit einem Logo mit 120 Farben ankommt und Wunder erwartet und immer nur meckert, aber keine Vorgaben macht … wie soll man sich da korrekt verhalten ??????? Ich bin immer direkt, anscheinend zu direkt, aber was will man in dieser Einbahnstraße machen? Sagt man dem Kunde nicht, “ehh Dein Logo sieht nicht wirklich professionell aus” dann sagen es ihm andere und fragen, warum ihm das die Design-Agentur nicht gesagt hat. Macht man es aber doch, ganz ruhig und gelassen dann ist der Kunde sauer. Schleimt man rum wie toll das Logo doch ist dann kommt man auch nicht weiter …

Ich hab so viel Literratur dazu gelesen und jeder will es besser wissen und keiner hat einen Plan … der eine meint, man muss immer ehrlich sein, denn das Vertrauen ist die durch Ehrlichkeit geprägt. Der nächste schreibt man muss es dem Kunde immer passend machen, er hat das Geld und deshalb muss man alles machen, wie es der Kunde sagt und ihn immer für den IST-Zustand loben, dass schafft vertrauen und stärkt das Selbstwertgefühl des Kunden. Am Ende bin ich wieder an dem Punkt wo ich sage, dass ich mein Lifestyle durchziehe, ich habs schon einmal gesagt, eine Kundenbeziehung wo man den Kunde anlügt und rumschleimt ist für mich keine Kundenbeziehung, dass ist ein Theaterstadl und mehr nicht. Man kann Dinge nur ins rechte Lot rücken indem man die Dinge realistisch sieht und versucht sie gemeinsam zu ändern!

Kategorie : Persönliches

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