So ich muss meinem Ärger jetz mal freien Lauf lassen, wie ich schon geschrieben habe, ist mir ja Mittwoch letzte Woche ein Opa ins Auto gefahren. Er fuhr neben mir her und blinkte, versuchte dann herüber zu ziehen worauf ich hupte und in diesem Moment zog er volles Rohr rüber gegen mein Auto. Zusammengefasst heißt das dann, dass der Opa seine doppelte Sorgfaltspflicht verletzt hat, nicht den Schulterblick gemacht hat und mich einfach von der Straße gedrängt hat.
Als dann alles zu spät war, da fragte er mich doch glatt, ob jeder seinen Spiegel zahlt und dann ist die Sache aus der Welt. Wie ich nun bin, sagte ich, nein – ich will die Polizei holen und schwupp haute er mir den Tatvorwurf an die Backe, ich hätte das Reißverschlusssystem nicht beachtet. Er selbst war völlig geistesgestört so wie der sich verhalten hat.
Wie dem auch sei, dieser Opa, der nun mich von der Straße gedrängt hat, macht nun bei meiner Versicherung einen Schaden geltend, weil ich sein Auto demoliert hätte. Wie dreist muss man sein?
Ja ich sehe es schon wieder kommen, er hat 3 Zeugen und alle sagen dann aus, dass ich schuldig bin. Unsere feine Polizei nimmt mich nach dem mir bekannten Material auch gleich als Unfallverursacher ins Protokoll und damit wird eine Person vom Opfer zum Täter. Ja ich bekomme vom Ordnungsamt noch ein Strafmandat, weil ich nicht Rücksicht auf den Dorf-Rambo genommen hab oder vielleicht werde ich auch verurteilt, weil ich nicht in den Gegenverkehr gegen den 40 Tonner gefahren bin und dabei gestorben bin.
Ich versteh es echt nicht mehr was in diesem Land hier läuft, wir haben eine Frau als Kanzlerin die ein Amt annimt bevor Sie gewählt wurde und andere Ungereimtheiten die einen vom Opfer zum Täter hinstellen. Ich sag Euch was, wenn man sein ganzes Leben Fairplay spielt und sich ans Gesetz hält und Respekt vorm Gesetz hat, man aber jeden Tag aufs neue enttäuscht wird von der Polizei und anderen Ämtern, dann sollte man sich vielleicht wirklich mal von der Opferrolle in die Täterrolle zu begeben …













