Shortcomings of Parallels
In der Firma, in der ich inzwischen arbeite, ist Virtualisierungssoftware weit verbreitet. Vorherrschend sind VMware und Parallels – mit einem Trend zu letzterem, da selbiges offenbar unter Mac OS X besser funktioniert.
Da die Empfehlung Richtung Parallels geht, nutze ich es entsprechend verstärkt (unter Windows XP Professional). Allerdings ist mir beim Einsatz einiges aufgefallen, was mir sauer aufstößt:
- Parallels scheint die konstante Einbindung des CD-ROM-Laufwerks nicht wirklich zu beherrschen – mit ISO-Dateien gibt es keinerlei Probleme, aber wenn ich versuche, eine Linux-Installation über das hardware-mäßig vorhandene DVD-Laufwerk durchzuführen, bekomme ich immer wieder fröhliche Fehlermeldungen der Art “konnte DVD nicht finden” oder “DVD-Laufwerk nicht gefunden”. VMware dagegen macht, was es soll – problemlos und sorgenfrei installiere ich gerade OpenSuSE 10.1 von DVD
- Parallels: BIOS-Fehler vom Host-System werden in die Virtualisierung übernommen – VMware macht das nicht! Dadurch lassen sich Linux-Installationen unter VMware bedeutend reibungsloser durchziehen als unter Parallels
- VMWare bietet die Möglichkeit, virtuelle Festplatten-Images automatisch in 2 GB-Blöcke aufzuteilen – dadurch kann man die Image-Dateien bedeutend einfacher weitergeben, vor allen Dingen, wenn man wie ich aus Kompatiblitätsgründen (Linux) auf der großen Daten-Partitition als Dateisystem FAT32 anstatt NTFS nutzt

@ mike:
ah, deswegen. gut zu wissen
inzwischen hat mein Chef zu mir gemeint, dass ähnliche Probleme auch schon mit VMware aufgetreten sind. Grund dafür: Unbekannt.
Hängt wohl von der jeweiligen Systemkonstellation und -konfiguration ab.
cu, w0lf.
Zu den Punkten kann ich nicht viel sagen.
Nur, dass es zu Parallels unter Mac OS (noch) keine Alternative gibt.
Und es funktioniert gut!
Parallels hab ich noch nie gehört, was es nicht alles gibt …